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ABSATZARTEN

ABSATZARTEN

Dass Schuhe ein Outfit vervollständigen können, ist klar. Doch mit der einfachen Schuhwahl ist es nicht getan: Ob ein Kleid oder ein Jumpsuit gekonnt abgerundet wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Nicht zuletzt kann der Absatz dabei eine wichtige Rolle spielen. Doch welche Absatztypen gibt es überhaupt? Und welche Absatzhöhe passt zu Dir? Wir geben Dir einen Überblick.

Die Absatzhöhe

  • Kitten Heels – Kitten Heels sind Schuhe mit einem eher niedrigen, meist schmalen Absatz. In der Regel liegt die Absatzhöhe bei etwa 3 bis 5 cm. Häufig findest Du diese Absatzvariante bei Pumps oder Slingpumps.

  • Pumps – Die meist recht weit ausgeschnittenen Schuhe gibt es in unterschiedlichen Absatzhöhen. Häufig liegt diese zwischen 3 und 9 cm. Pumps können mit verschiedenen Absatzformen ausgestattet sein, etwa mit einem schmalen Pfennigabsatz oder einem breiteren Blockabsatz.

  • High Heels – Als High Heels werden üblicherweise Schuhe mit hohen Absätzen bezeichnet. Häufig beginnt die Einordnung bei einer Absatzhöhe von etwa 10 cm. Eine feste Grenze gibt es allerdings nicht. Auch hier kann die Absatzform variieren und beispielsweise einen Blockabsatz oder einen Stiletto umfassen.

  • Skyscraper – Sind die Absätze höher als etwa 14 cm, spricht man gelegentlich von Skyscraper Heels. Ähnlich wie ihre Namensvetter wollen auch diese Schuhe hoch hinaus. Aber Achtung: Aufgrund der Höhe können sie das Gehen und die Balance erschweren. Das Risiko, umzuknicken, kann dadurch steigen.

Die Absatzform

  • Blockabsatz – Der Blockabsatz gehört zu den klassischen Absatzformen. Durch seine breitere Auftrittsfläche kann er beim Gehen mehr Stabilität bieten als ein sehr schmaler Absatz. Du findest ihn in unterschiedlichen Höhen, beispielsweise bei Sandaletten, Pumps oder Stiefeletten.

  • Trichterabsatz – Ähnlich wie Blockabsätze können auch Trichterabsätze eine breitere Form besitzen. Typisch ist ihr Verlauf: Am oberen Ende sind sie meist breiter und werden nach unten hin schmaler. Je nach Modell fällt diese Form unterschiedlich stark aus.

  • Pfennigabsatz – Eine weitere bekannte Absatzform ist der Pfennigabsatz, auch Stiletto genannt. Seinen Namen verdankt er seiner besonders schmalen Form. Im Vergleich zum Blockabsatz besitzt er eine kleinere Auftrittsfläche, wodurch das Balancieren beim Gehen anspruchsvoller sein kann.

  • Keilabsatz – Der Keilabsatz zeichnet sich durch seine durchgehende Form unter dem Schuh aus. Dabei verläuft der Absatz keilförmig vom hinteren Bereich in Richtung Vorderfuß. Durch die größere Auftrittsfläche kann er je nach Modell ein stabileres Laufgefühl bieten als ein schmaler Absatz.

  • Plateau – Keilabsatz und Plateau werden häufig miteinander kombiniert. Streng genommen ist das Plateau jedoch keine eigene Absatzform. Stattdessen handelt es sich um eine Erhöhung der Sohle im Vorderfußbereich. Dadurch kann die gesamte Schuhhöhe steigen, ohne dass sich die Höhendifferenz zwischen Ferse und Vorderfuß im gleichen Maß vergrößert. Plateausohlen gibt es sowohl bei Keilabsätzen als auch bei anderen Absatzformen.

Wie Du siehst, ist die Auswahl an Absatzarten und -höhen groß. Auch bei den Kombinationen gibt es viel Spielraum für Deinen persönlichen Stil. Ob Du lieber flache Kitten Heels, klassische Pumps oder auffällige High Heels trägst, bleibt Dir überlassen. Wichtig ist, dass Du bei der Schuhwahl nicht nur auf die Optik, sondern auch auf die Absatzform, die Passform und Dein eigenes Laufgefühl achtest.