Was hilft wirklich dagegen?

Schweißfüße und Fußgeruch

Fußschweiß und schlecht riechende Schuhe im Herbst und Winter sind ziemlich unangenehm. Wir zeigen Ihnen, wie Käsefüße entstehen, was dagegen hilft und welche Schuhe Sie am besten tragen sollten.
Schweißfüße sind  vor allem in dicken Herbstschuhen und Winterboots ein Problem (Foto: Marke s.Oliver).
Schweißfüße sind vor allem in dicken Herbstschuhen und Winterboots ein Problem (Foto: Marke s.Oliver).
Schuhe aus atmungsaktiven Materialen helfen, Fußschweiß und üblen Fußgeruch zu verhindern (Foto: Marke Dakine).
Schuhe aus atmungsaktiven Materialen helfen, Fußschweiß und üblen Fußgeruch zu verhindern (Foto: Marke Dakine).
Gegen Schweißfüßen helfen auch bestimmte Socken und Einlegesohlen (Foto: Marke Caprice).
Gegen Schweißfüßen helfen auch bestimmte Socken und Einlegesohlen (Foto: Marke Caprice).
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Schweißfüße und Fußgeruch

Was hilft wirklich dagegen?

Jetzt im Herbst und Winter haben es Menschen, die unter Schweißfüßen leiden, besonders schwer. Dicke, gefütterte Schuhe, Stiefel und Boots lassen kaum Luft an den Fuß und an kalten Tagen gibt es nur wenige Möglichkeiten, Schuhe und Füße zwischendurch zu lüften. Wenn man dann bei Freunden zu Besuch ist, können stinkende Füße ziemlich peinlich werden.

Mögliche Ursachen für Schweißfüße und Fußgeruch
Die Ursachen für Schweißfüße und Fußgeruch sind sehr unterschiedlich. Bei Füßen, die sehr stark riechen, liegt es oft am falschen Schuhwerk, zu warmen Socken oder mangelnder Fußhygiene. Vor allem Schuhe aus synthetischen Stoffen und Materialien begünstigen Fußschweiß. Denn diese Materialien sind kaum atmungsaktiv und können auch Feuchtigkeit nicht aufsaugen. Somit ist weder Luftzirkulation noch Verdunstung möglich und der Fuß bleibt feucht. Ein idealer Nährboden für Bakterien. Denn sie sind hauptsächlich verantwortlich für schlecht riechenden Fußschweiß.

Doch auch hormonellen Störungen und Schwankungen (wie z. B. Wechseljahre, Schilddrüsenprobleme oder Menopausen), Medikamente oder erblich bedingte Fußgerüche sind nicht selten. In extremen Fällen sollten sie einen Allgemeinmediziner, einen Hautarzt oder Dermatologen aufsuchen und sich über mögliche Behandlungen aufklären lassen.

Welche Schuhe bei Schweißfüßen?
Für den Sommer ist diese Frage leicht zu beantworten: Am besten offene Schuhe tragen, damit die Haut atmen kann und Licht und Luft an die Füße kommen. Schuhe aus Plastik, Gummi oder anderen künstlichen oder synthetischen Materialien sind Gift für Schweißfüße. Daher lieber auch im Sommer ganz darauf verzichten.

Für die kalte Jahreszeit im Herbst und Winter muss man schon etwas kreativer werden. Denn den ganzen Tag in gefütterten Schuhen zu laufen kann für Menschen, die unter Schweißfüßen leiden, zu einem echten Problem werden. In allererster Linie gilt: Wählen Sie Schuhwerk aus atmungsaktiven Materialien oder tragen Sie Schuhe mit atmungsaktiver Sohle. So kann der Schweiß aus dem Schuh entweichen und es bildet sich keine Feuchtigkeit im Schuh. Atmungsaktive Materialien sind z. B. echtes Leder sowie wasserdampfdurchlässige Membranen wie Gore-Tex oder Softshell. Sie werden oft bei Outdoor Schuhen verwendet. Zudem sollten die Schuhe nicht zu eng sitzen, denn auch das fördert die Schweißbildung.

Bei gefütterten Schuhen ist es grundsätzlich sehr wichtig, dass sie gut ausgelüftet werden und nach dem Tragen ausreichend trocknen können. Am besten die Schuhe über Nacht auf den Balkon oder vor die Tür stellen. Sollten Sie unter Fußpilz oder Nagelpilz leiden, ist es ratsam, Ihre Schuhe zusätzlich zu desinfizieren. Damit beugen Sie einer erneuten Infektion vor. Informieren Sie sich jedoch unbedingt, welche Desinfektionsmittel für Ihre Schuhe am besten geeignet sind. Hier gibt es große Unterschiede. Mittel zur Desinfektion von Schuhen erhalten Sie in jedem Schuhfachgeschäft, in der Apotheke, im Reformhaus oder der Drogerie.

Socken und Einlagen gegen Fußschweiß
Zusätzlich zu atmungsaktiven Schuhen kann man Schweißfüßen mit speziellen Socken entgegenwirken. Am besten geeignet sind Socken aus Naturfasern wie z. B. dünne Baumwollsocken, oder Socken mit Kupferfasern. Kupferfasersocken findet man vor allem im Sportbereich. Sie bestehen aus antimikrobielle Materialien, die die Vermehrung von Bakterien und Fußpilz verhindern und so den Fußgeruch bekämpfen und eindämmen.

Auch atmungsaktive Einlegesohlen aus Leder oder sogenannte Zedernholzeinlagen helfen gegen schwitzende und unangenehm riechende Füße. Zedernholz wirkt ebenfalls antibakteriell und saugt die Feuchtigkeit im Schuh auf.


Weitere Mittel und Hausmittel gegen Käsefüße und stinkende Schuhe

Schon ein paar kleine Hygieneregeln, unterstützende Anti-Fußschweiß-Mittel und Hausmittelchen können Großes bewirken:
• Täglich Füße waschen, am besten mit kaltem Wasser, und richtig trocken reiben, auch zwischen den Zehen
• Gegeben falls mehrmals am Tag, mind. jedoch Morgens und Abends, Füße waschen
• Regelmäßig überflüssige Hornhaut entfernen
• Jeden Tag neue und frisch gewaschene Socken tragen
• Trockenpuder, Lotion mit Aluminiumchlorid oder Fußspray verwenden (unbedingt auf Verträglichkeit achten)
• regelmäßig warme Fußbäder mit z. B. Teebaumöl, essigsaurer Tonerde oder Salbei machen
• Socken mind. bei 60 Grad waschen
• Hygienewaschmittel oder spezielle Desinfektionswaschmittel benutzen
• nicht jeden Tag die gleichen Schuhe tragen, damit sie gut auslüften und trocknen können
• Materialien, die Flüssigkeit aufsaugen, wie z. B. Katzenstreu oder Kaffeepulver, über Nacht in die Schuhe
  geben

 

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